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Prof. Dr. Reinhold Haux



Geschäftsführender Direktor des
Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik
der Technischen Universität Braunschweig
und der Medizinischen Hochschule Hannover

Professor für Medizinische Informatik
am Department Informatik der TU Braunschweig,
kooptiertes Mitglied des Lehrkörpers der MHH

Beruflicher und fachlicher Werdegang:

1973 - 1978

Studium der Medizinischen Informatik an der Universität Heidelberg / Fachhochschule Heilbronn

1978

Diplom

1978 - 1984

Wissenschaftlicher Angestellter im Institut für Medizinische Dokumentation, Statistik und Datenverarbeitung der Universität Heidelberg

1983

Promotion zum Dr.rer.biol.hum. an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Ulm

1984 - 1987

Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung Medizinische Statistik und Dokumentation der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

1987

Habilitation für das Fach Medizinische Informatik und Statistik an der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

1987 - 1989

Universitätsprofessor (C2) für Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät und Stellvertreter des Direktors des Instituts für Medizinische Informationsverarbeitung der Universität Tübingen

1989 - 2001

Universitätsprofessor (C4) für Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät und Direktor der Abteilung Medizinische Informatik des Instituts für Medizinische Biometrie und Informatik der Universität Heidelberg

2001 - 2004

Universitätsprofessor (Lehrstuhlinhaber) für Medizinische Informatik an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Innsbruck, später Hall in Tirol, Vorstand des Instituts für Informationssysteme des Gesundheitswesens der UMIT und Gründungsrektor

seit 2002

Honorarprofessor für Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

seit 2004

kooptiertes Mitglied des Lehrkörpers der UMIT für das Fach Medizinische Informatik

seit 2004

Universitätsprofessor (W3) für Medizinische Informatik im Department Informatik der Technischen Universität Braunschweig, Leiter des Instituts für Medizinische Informatik

seit 2007

Geschäftsführender Direktor des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

seit 2008

kooptiertes Mitglied des Lehrkörpers der MHH für das Fach Medizinische Informatik

Forschungsschwerpunkte:

  • Assistierende Gesundheitstechnologien
  • Informations- und Kommunikationstechnologien zur Schaffung nachhaltiger Bedingungen für aktives, selbstständiges und selbst gestaltetes Leben.
  • Untersuchung von Methoden des pervasiven Rechnen und Nutzung ubiquitär verfügbarer Information für Diagnostik, Therapie, Prävention und frühzeitiger Identifikation von Erkrankungen sowie für die Unterstützung eines eigenständig geführten Lebens bei Vorhandensein von Erkrankungen
  • Informationsmanagement und Informationssysteme für das Gesundheitswesens
  • transinstitutionelle Informationssystem-Architekturen für die kooperative, patientenzentrierte und einrichtungsübergreifende Versorgung
  • Modellierung und Bewertung von Informationssystemen sowie Analyse, Bewertung und Simulation von Prozessen im Gesundheitswesen
  • strategisches Informationsmanagement, IT-Strategien für Krankenhäuser und Versorgungsregionen
  • Medizinische Dokumentation
  • elektronische Krankenakten für eine vernetzte (z.B. regionale) Gesundheitsversorgung und für die klinische und epidemiologische Forschung

Schwerpunkte in der Lehre:

  • Informationsmanagement, Informationssysteme des Gesundheitswesens
  • Medizinische Dokumentation
  • Curricula in Medizinischer Informatik Unterrichtsveranstaltungen an der Technischen Universität Braunschweig, an den Universitäten Amsterdam und Heidelberg sowie an der Hochschule Heilbronn, früher u.a. an den Universitäten Athen und Prag

Herausgeberschaften:

  • Methods of Information in Medicine (editor-in-chief, seit 2001)
  • IMIA Yearbook of Medical Informatics (editor, 2001 - 2007)
  • Artificial Intelligence in Medicine (editorial board, seit 1994)
  • Computational Statistics and Data Analysis (editorial board, 1991 - 1995)
  • Computers in Biology and Medicine (editorial board, seit 2005)
  • Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Medizin und Biologie (editorial board, 1989 - 2002)
  • International Journal of Medical Informatics (editorial board, 1993 – 2003, 2008-2011)
  • International Journal of Electronic Healthcare (editorial board, seit 2006)
  • Informedica Journal (editorial board, 2002 - 2005)
  • Physican and Technology (editorial board, seit 2003)

Wissenschaftliche Gesellschaften:

  • International Medical Informatics Association (IMIA): Präsident (2007-2010);
    Vizepräsident (1999 - 2006);
    Sprecher der Arbeitsgruppe Health and Medical Informatics Education (1995 - 2000)
  • Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds): Mitglied des Präsidiums (1990 - 1995)
  • Gesellschaft für Informatik (GI): Sprecher des Fachausschusses Informatik in der Medizin
  • (1992 - 1995)
  • American College of Medical Informatics (ACMI): International Associate (seit 1999)
  • Arbeitskreis Medizinische Informatik der Österreichischen Computergesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik: Mitglied des Fachbeirats (2002 - 2004)

weitere Tätigkeiten:

  • Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Fachgebiet Medizinische Informatik und Biometrie (1992 - 2000)
  • Mitglied der Kommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1995 - 2001)
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstituts für Informatik-Werkzeuge und -Systeme (OFFIS) (1998 - 2006)
  • Vorsitzender des Gründungskonzils der UMIT, einberufen durch die Tiroler Landesregierung und durch die Tiroler Landeskrankenanstalten (TILAK) (2000 - 2002)
  • Vorsitzender bzw. Mitglied in IT-Strategie-Beiräten verschiedener Krankenhäuser, u.a. der Universitätsklinika Heidelberg (1989 - 2001) und Erlangen (1999 - 2001), der TILAK (2002 - 2004), des Klinikums Braunschweig (seit 2005) und der MHH (seit 2007)

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